Dienstag, 8. Juni 2010

EXODUS




Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-55371.html
Am 31. Mai 2010 (Göttinnenkalender: Zaramama) spiegelte sich am Rand der Sinai-Küste eine mediale Erinnerung, die sich seit dem Auszug aus Ägypten (Exodus - 2. Buch Moses) im beständigen Rhythmus wiederholt.
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Keine Panik auf der Titanic - die Bilder stammen nicht vom Ship-to-Gaza-Zwischenfall, sondern von unserer sonntäglichen Kreuzfahrt mit der MS Starnberg auf dem Würmsee, der vor ca. 20.000 Jahren bei der gleichnamigen Eiszeit entstanden ist. Um als königlicher Gast den historischen Überblick zu behalten, eroberten wir für 2 x 16 Euro, die auf dem internationalen Finanzmarkt keinen Pfifferling mehr wert sind, zwei sonnige Steuerbord-Sitzplätze neben der Kommandobrücke. Auf Hoher See besitzt der Schiffskapitän die Bordgewalt. Wer dem Kommandanten den absoluten Gehorsam verweigert und eine Meuterei anzettelt, wurde einst mit dem Tode bestraft. Stellvertreter des Kapitäns ist der Steuermann, der für die NavigationLogbuch führt. Im Schiffstagebuch werden alle Ereignisse festgehalten, die ans Tageslicht kommen dürfen. Über allen Seemännern thront der Eigentümer des Schiffes. Das kann ein Staat oder eine private Reederei sein, die auf einem gecharterten oder "gekauften" Boot gegen Bezahlungen Frachtgut und/oder Personen transportiert nach der Devise: Der Handelsweg ist das (goldene) Ziel. Einer der reichsten Ship-owner war Medienstar Aristoteles Onassis, das populärste Schiff die unsinkbare Titanic, die auf ihrer Jungfernfahrt gegen einen Eisberg krachte und im Nibelungenmeer versank. Wie viele untergegangene Passagiere die Gelegenheit beim Schopf packten, um ihre Identität zu wechseln, kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass ich bei der letzten Neuverfilmung (1997) Rotz und Wasser heulte, als Filmheld, Leonardo DiCaprio, untermalt von Céline Dion Klagelied - my heart will go on - in den eisigen Fluten unterging.


Schwarzweißaufnahme: http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Berg_(Bayern)
Meine Damen und Herren, die erste/letzte Anlegestelle der großen Rundfahrt ist Berg. Das begrünte Gebäude ist das gleichnamige Schloss, in dem der entmündigte König Ludwig II. die letzte Nacht vor seinem Tod verbrachte. Von einem Spaziergang mit seinem Arzt, Prof. von Gudden, kehrten beide nicht lebend zurück. Die Umstände sind bis heute nicht geklärt. Offiziell ertrank er am 13. Juni 1886 im Starnberger See unweit des Schlosses im flachen Uferwasser an der Stelle, die durch ein Holzkreuz markiert ist. Nach Ludwig' Tod wurde das Schloss zum Museum und 1939 zum Nationaldenkmal erklärt, das nach dem verlorenen Endsieg von US-Soldaten bewohnt wurde. Die verursachten einen Wasserschaden, der das Gebäude so schwer beschädigte, dass es nur in vereinfachter Form, ohne Zinnen und Türmchen, saniert wurde. Das Schloss befindet sich noch heute in Besitz der Wittelsbacher. Deren genaue Herkunft liegt ebenfalls im Dunkeln. Legenden führen sie auf Karl den Großen und die Trojaner zurück. Denen wurde ihr unermesslicher Reichtum ebenso zum Verhängnis wie "Erbschleicherkönig" Salomon und allen anderen Hungergeister, die sich mit Gewalt das Recht herausnehmen, den anderen alles wegzufressen. Die romantischen Märchenschlösser, die nur dann kein Loch in die Steuerkasse fressen, wenn genügend Terroristen - sorry - TouristInnen in den Freistaat kommen, täuschen darüber hinweg, dass der "Kini" nicht besser wie der Taufpate ( Ludwig XVI. von Frankreich) seines Großvaters regierte, der mit seiner verschwenderischen Gemahlin, Marie Antoinette, die Revolution heraufbeschwor.


Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit schrie der Mob, der von den Jakobinern aufgewiegelt wurde. Der Freiheitstraum zerplatzte wie eine brüderliche Fruchtblase, als der korsische Freibeuter Napoleon das Welterbe der gallischen "Sonnenkönige" fortsetzte und sich selbst zum Kaiser krönte. Leon oder Lui wie Ludwig heißt Löwe. Das gleichnamige Sternbild erinnert an den Nemeischen Löwen, der sein Goldenes VliesHerakles überlassen musste, der nicht für seine Verbrechen - pardon Heldentaten - nicht bestraft, sondern von den olympischen Aposteln mit Unsterblichkeit belohnt wurde. In der jüdischen Tradition gilt der Löwe als Symbol für den Messias und ist in den Synagogen die einzig erlaubte Ikone. Aus dem Stamm Jehuda wird der (jüdische) Messias geboren werden, der in der Heraldik (Symbolsprache) nicht durch Herkules sondern durch den Löwe Juda (Löwenbräu, Jerusalem, usw.) symbolisiert wird. Das Tierkreiszeichen "Löwe" ist der Sonne zugeordnet, die wie das alchemistische Gold mit einem (Stand)Punkt im Zentrum eines geschlossenes Kreises dargestellt wird, bei dem Anfang und Ende nicht definierbar ist wie die Schöpfungsgeschichte nach jüdischer Zeitrechnung, die exakt vor 5770 Jahren ihren Anfang nahm. Folglich haben diejenigen, die von (Sonnengott) JHWH auserwählt wurden, auf Teufel komm 'raus dessen Andenken zu wa(h)ren, im Vergleich zur christlichen Gegenwart einen historischen Wissensvorsprung von exakt 3760 (5770-2010) Sonnenjahren. Die Muslime leben hoffnungslos hinter dem Mond (5770 - 1431) und die Protestanten, die die "Hure von Babylon" in der Renaissance mit der Feuerpeitsche (hebräisch: Pulsa dinura) erschlugen, sind wie alle Götterboten (Evangelisten) jenseits von Eden.
In der Bibel heißen Wahrsager nicht "Hellseher" sondern Propheten. Die verkündeten u. a., dass der kommende Messias aus dem Löwengeschlecht Jehuda kommen werde. Solange der Thronfolger nicht geboren ist, genießt der 5770jährige Herr seine paradiesische Narrenfreiheit im irdischen Irrenhaus. Ahnherr der Yahooda ist Juda, Sohn Nr. 4 von Jakob, der auf der Arche Noah im Ausguck (Himmelsleiter, Krähennest oder Mars) meditierte, um nach armen Seelen (Seeleuten) Ausschau zu halten, die nach der Odyssee bzw. Sintflut nicht im Persischen Golf, sondern im Golf von Suez oder in A-Ka-Ba (hebräisch: Elat) strandeten: Exodus, der Export ist vorbei, alles Aussteigen - Endstation. Tja und schon ahninnen wir, weshalb das "Rote Meer" und das "Tote Meer" so heißt wie's heißt und warum Piratenkönig Jehu, im Gegensatz zu den einheimischen "Wüstensöhnen", bei der 4. Wiedergeburt (Passion) über das Wasser gehen konnte.



Am 11. Juli 1947 lief der jüdische Blockadebrecher President Warfield mit 4.515 Flüchtlingen an Bord von Frankreich nach Palästina aus, um das "Lebensziel" (Medium coeli) eines "Überirdischen" zu realisieren, der wie Alexander oder Karl der Große, Napoleon, Hitler, Stalin, Mao Zedong oder Shōwa usw. hochgradig an antisozialen Persönlichkeitsstörungen leidet:
Psychopathie (Seelenleid) bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos. Psychopathie geht häufig mit antisozialen Verhaltensweisen einher, so dass begleitend oft die Diagnose der dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung gestellt werden kann. Dennoch ist die Zahl der Psychopathen selbst unter Gefängnisinsassen als gering anzusehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie
Am 18. Juli 1947 zwangen die britischen Mitspieler die Warfield-Hagana-Exodus kurz vor dem Ziel zur Umkehr. Beim heftigen Widerstand starben drei Mannschaftsmitglieder. Die 4-stündige "Klassenkampf" wurde vom Bordfunker an eine Radiostation gesendet und im Mandatsgebiet Palästina live übertragen. Nach der von der Hagana geplanten Odyssee wurden die Holocaust-Opfer in zwei Lager bei Lübeck interniert. Der gelungene Schachzug sorgte, dank rosebud (Rosenblut) William Randolph Hearst, für weltweites Aufsehen und Empörung. In Folge erhielt die Idee der Gründung eines Judenstaates (Autor: Theodor Herzl) in der Weltöffentlichkeit immer mehr Auftrieb. Knapp ein Monat vor der Wiedergeburt des Israelischen Reiches, öffnete Psychopath JHWH den Söhnen Israels erneut die Tore einer Heilanstalt, in der absolute Rechtsfreiheit herrscht. Niemand muss sich innerhalb der geschlossenen Abteilung an irgendwelche Paragraphen richten, die außerhalb mit dem Tod bestraft werden. Die Fruchtblase platzte am 9. April 1948 beim Massaker von Deir Yasin (9. April 1948). Als Hebamme fungierte Friedensnobelpreisträger Menachem Begin, der seine antisoziale Persönlichkeitsstörung wie folgt kommentierte: "Das Massaker von Deir Jassin hatte nicht nur seine Berechtigung – ohne den "Sieg" von Deir Jassin hätte es auch niemals einen Staat Israel gegeben."
Da das britische Mandat für Palästina (was für ein biblischer Zufall) am 14. Mai 1948, einem Freitag, um Mitternacht endete, versammelte sich der Jüdische Nationalrat unter dem Porträt von Theodor Herzl, Gründer der zionistischen Bewegung. David Ben Gurion (HaSchomer) verlas die israelische Unabhängigkeitserklärung. Die Errichtung des Staates Israel erfolgte demnach kraft des "natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung". Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen JEHU-Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. Mai.
http://de.wikipedia.org/wiki/Exodus_(Schiff)
http://de.wikipedia.org/wiki/Israel




Im Gegensatz zu meiner Münchner Mitbürgerin Charlotte Knobloch habe ich das Wort "Holocaust" nicht auf die Real-Estate-Goldwaage gelegt, sondern aus Achtung und Respekt vor allen H-Opfern und Displaced Persons, meine Zähne zusammengebissen und die Kritik am israelischen Faschismus solange hinuntergeschluckt, bis mir das moralische Korsett die Luft abschnürte. Kritisieren heißt soviel wie jemand verurteilen oder (Hin)richten. "Vor der eignen Haustür kehren" bedeutet, dass man(n) nicht den Dreck der anderen aufwirbeln, sondern die Erbsünde aus dem eigenen Teppich klopfen soll. Getreu der grimmigen Märchenwelt, machte sich die fleissige Goldmarie an die Arbeit, zahlte brav ihre Mehrwertsteuer, um am Ende der Wiedergutmachungsaktion (Wellnessurlaub im Bauamt) über Bord geworfen und von Kredithaien aufgefressen zu werden, die an der Wallstreet (Klagemauer) täglich einen neuen Börsenkurs einschlagen. Nein, werte Bank-rot-teure und In-sol-venz-verwalter nicht mit mir. Ich werde euch künftig nicht mehr Zucker (Zinsen) in den Arsch blasen, sondern Salz in den Anus streuen. Das brennt wie Hölle, ist aber Summa Summarum heilsamer wie jede Neuverschuldung nach der Maxime: Vater unser im Himmel, vergebe uns unsere Schuld (Soll), damit wir von denen, die uns was schuldig sind, Zinsen verlangen können. Da ich meine offenen Rechnungen direkt begleiche, kündige ich mit sofortiger Wirkung den göttlichen Kreditrahmenvertrag und entsorge alle "Heiligen Schriften" (Staatsverträge, Paragraphen, Testamente, Geburtsurkunden, Aktien, Geldscheine usw.) in der Papier-Tonne. Die vermeintlichen Bodenschätze landen auf Nimmerwiedersehen im schwarzen Restmüll und was dann an Erbsünde noch übrig bleibt, lässt sich nach dem Ende der Zeitreise kompostieren... einem Massenmörder namens heraufbeschwor.

Sonntag, 30. Mai 2010

CARGO-CULT



Also meine überzeugten Singlefreundinnen halten mich ganz schön in Bewegung. An Pfingsten brachte Martha von Bethanien meine Meditationskugel (Gehirn) ins Rollen, am Wochende vor Fronleichnam regt Donara-Isaria (Inge Jahn) meine grauen Gehirnzellen (Sexual- bzw. Sakralchakra) mit ihrer Sex-and-the-City-Teil-2-Analyse in ihrem Blogger an. Vorneweg muss ich gestehen, dass ich die "Kultserie" nur vom Namen her kenne, aber es wird gemunkelt, dass sich die Ex-Nachbarstochter meiner angeheirateten Sippe, Queen Rania von Jordan (*31. August 1970), die Soap auf der Zunge zergehen lässt nach dem Motto: Während Carrie recht unverkrampft ihre große Liebe sucht, ist die brave Galeristin Charlotte versessen darauf, zu heiraten, die zynische Anwältin Miranda empfindet Männer eher als Nebensache und die selbstbewusste PR-Frau Samantha hat lieber Sex als Beziehungen. Und so gehören die unzähligen Dates, Affären und Beziehungen genauso zum Alltag der Vier, wie die morgendlichen Diskussionen darüber im Café.
Re-bell Bassarido, der 5 Tage nach Rania Faisal Yasin' geboren wurde, sieht die Welt, trotz vieler Gemeinsamkeiten, mit anderen Augen. Während die bildschöne P-Gastarbeitertochter Kuwait vom künftigen Citi-Bank-Lifestyle träumte, erhoffte sich Revolutionär Bassarido ein menschenwürdiges Leben im Freistaat Palästina. Der weibliche Wunschtraum ging in Erfüllung, der andere wurde in Schatt al-Arab zum Alptraum: Am 19. Juni 1961 rief das Emirat Kuwait im Namen der US-Petrol-Industrie seine Unabhängigkeit aus, um dem irakischen Goliath den zollfreien Zugang zum Persischen Golf zu blockieren. Da sich die arabischen Ölbarone nicht mehr die Hände schmutzig machen wollten, wurden palästinensische Arbeitskräfte nach dem Sechstagekrieg 1967 mit offenen Armen empfangen. Die Gastfreundschaft änderte sich nach dem Staatsstreich der sozialistischen Baath-Partei und dem Aufstieg Saddam Husseins, der nach kubanischem Vorbild mit den russischen Brüdern sympathisierte. Nach dem Untergang des iranischen Zarenreiches, das nach der Operation Ajax sein blaues US-Wunder erlebte, geriet das sozialistische Paradies zwischen Euphrat und Tigris in die Zwickmühle der US-Golfstaaten und Schiitenführer Chomeini, der den "Gottesstaat" auf den Irak ausdehnen wollte. Am 22. September 1980 begann der Erste Golfkrieg usw. 13 Jahre später heiratete Rania den "britischen" Märchenprinzen Abdullah II bin al-Hussein, der am väterlichen Sterbebett (wie Salomo) überraschend zum Nachfolger von Medienkönig Hussein I. gekürt wurde. Über Nacht war der "Engländer" zum Alleinherrscher einer Dynastie geworden, die nach einer 1000jähriger Alleinherrschaft von den US-Saudi' aus Mekka vertrieben wurde. Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches bekamen die vertriebenen Haschimiten vom britischen Empire im Ostjordanland einen neuen "Sandkasten" zugeteilt, der nicht auf zwei (Jachin und Boas) sondern auf sieben Säulen der Weisheit thront:
Mit definitiven Versprechungen für eine spätere Selbstregierung hatte das britische Kabinett die Araber dazu gebracht für sie (gegen die Osmanen) zu kämpfen. Von Anfang an war klar, dass die Versprechungen im Falle eines Sieges nur Papier sein werden; wäre ich ein aufrichtiger Berater der Araber gewesen, dann hätte ich ihnen geraten nach Hause zu gehen und nicht ihr Leben für so etwas zu riskieren (...). Ich hatte die Absicht eine neue Nation zu schaffen, einen verloren gegangenen Einfluss wieder herzustellen, 20 Millionen Semiten (wörtlich: die Halbierten) die Grundlage dafür zu geben, auf der sie den Traumpalast ihres nationalen Denkens bauen können. Ein so hochgestecktes Ziel rief nach dem angeborenen Adel des Verstandes und brachte sie dazu, eine wichtige Rolle innerhalb der Ereignisse zu spielen; doch als wir gewannen, da warf man mir vor, dass die britischen Ölrechte in Mesopotamien angezweifelt werden und dass die französische Kolonialpolitik in der Levante ruiniert war...
Die Sieben Säulen der Weisheit - T. E. Lawrence - List-Taschenbuch S. 846/845

König Salomo ließ Hiram aus Tyrus kommen, den Sohn einer Witwe aus dem Stamm Naftali (Erdöl). Sein Vater war Tyrer, ein Bronzeschmied. Hiram war sehr begabt, ein Meister seines Fachs, und konnte alle möglichen Gegenstände aus Bronze herstellen. Er kam zu König Salomo und führte alle Arbeiten für ihn aus. Er formte die beiden Bronzesäulen, jede neun Meter hoch. Ihr Umfang betrug sechs Meter. Oben auf jede Säule setzte er ein in Bronze gegossenes Kapitell von zweieinhalb Meter Höhe. (...) Dann wurden die Säulen vor der Eingangshalle des Tempels aufgestellt. Die rechte wurde Jachin, "Er richtet auf", genannt und die linke Boas, "In ihm ist Stärke". Als dann die lilienförmigen Gebilde auf den Säulenköpfen ruhten, war die Arbeit an den Säulen vollendet...
http://www.bibel-online.net/bibel_5/11.1-koenige/7.html
Shushan (Susanna) heisst in der semitischen Sprache Lilie wie die vogelfreie Lilith, die sich mit dem Vogel Anzu und einer namenlosen Schlange im Huluppu-Baum einnistet, um den paradiesischen Lebensbaum davor zu schützen, von Inanna, die den mächtigen Sonnengott vor ihren Karren spannte, zu Kleinholz verarbeitet zu werden. Bäume sind gehören zu jenen Wesen, die Kohlendioxid ein und Sauerstoff ausatmen. Bei Säugetieren verhält es sich genau umgekehrt. Wenn das Gleichgewicht durch Abholzen (Raubbau) gestört wird, geht den Holzfällern irgendwann die saubere Luft aus. Vor dem Holocaust nahmen "Bergleute", wenn sie unter Tage gingen, um dort nach Kohle (Rohdiamanten) zu schürfen, einen Singvogel mit. Fiel der Gefiederte von der Stange, wusste man(n), dass der Sauerstoff (O) knapp wurde:
In der Morgendämmerung machte sich der Sonnengott Utu (O₂) auf seinen täglichen Weg um die Erde.  Inanna sprach ihn verzweifelt an: "Oh Utu, in den Tagen, als die Schicksale beschlossen wurden, als Überfluß das Land durchströmte, als der Himmelsgott die Himmel und der Luftgott die Erde davontrugen, als Ereschkigal das Große Unten als ihren Herrschaftsbereich erhielt, da ging der Gott der Weisheit, Vater Enki, hinab in die Unterwelt, und die Unterwelt stand auf gegen ihn und griff ihn an. In diesen Zeiten wurde ein Baum, ein einzelner Baum, ein Huluppu-Baum, an den Ufern des Euphrats eingepflanzt. Der Südwind zog an seinen Wurzeln und zerrte an seinen Zweigen, ich brachte ihn in meinen heiligen Garten. Ich hegte den Baum, derweil ich auf meinen glänzenden Thron und mein glänzendes Bett wartete. Dann schlug eine Schlange, die nicht vertrieben werden konnte, ihr Nest in den Wurzeln des Baumes auf, und der Vogel Anzu setzte seine Jungen in die Zweige des Baumes, und die dunkle Göttin Lilith baute ihr Haus in seinem Stamm. Ich weinte. Oh Utu, mein Bruder, die göttlichen Bewohner wollen meinen heiligen Baum nicht verlassen. Ich aber brauche ihn für meinen Thron und mein Bett. So hilf mir bitte dabei.“ Utu kam dem Wunsch seiner Schwester nach. Mit der bronzenen Axt, die mehr als sieben Talente wog, betrat er den heiligen Garten von Inanna. Die Schlange wollte den Baum dennoch nicht verlassen, also wurde sie von Utu erschlagen. Der Vogel Anzu flog mit seinen Jungen höher hinauf, bis er in den Bergen des Himmels ein neues Nest bauen konnte. Die Göttin Lilith zerstörte selbst ihren Sitz, floh danach in ein unbewohntes und unerschlossenes Gebiet. Utu lockerte nun die Wurzeln und fertigte mit der Bronzeaxt den glänzenden Thron und das glänzende Bett. Inanna war glücklich, hatte sie doch nun den ihr gebührenden Platz in der Götterwelt gefunden. Als Dank übergab sie ihrem Bruder, aus dem Material der Äste und Wurzeln, sinnslose Geschenke, die nach einer Weile auf dem Müll landen...
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Inanna_und_der_Huluppu-Baum


Da ich die Scheinwelt aus der Spiegelreflex-Perspektive betrachte, verwandelt sich das Zauberwort URUK in meinem Gehirn in Kuru, eine Prionenkrankheit, die im 20. Jahrhundert beim Stamm der Fore in Papua-Neuguinea und in geringerem Ausmaß bei einigen Nachbarstämmen auftrat. Kuru bedeutet "Muskelzittern". Die Krankheit, die auch Lachkrankheit genannt wird, äußert sich vor allem in Bewegungsstörungen und führt innerhalb von 6 bis 12 Monaten zum Tod. Nach jahrzehntelangen medizinischen, epidemiologischen und anthropologischen Forschungen westlicher Wissenschaftler (Missionare) etablierte sich die Hypothese, dass Kuru bei den Fore durch Endokannibalismus (Verzehr von Fleisch verstorbener Stammesgenossen) übertragen wurde. Da der Kannibalismus 1954 aus anderen, nichtmedizinischen Gründen verboten worden war, nahm die Häufigkeit der Erkrankungen ab, um gegen Ende des Jahrhunderts auf Null zu gehen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kuru_%28Krankheit%29

Ha ha - Volltreffer - kann ich da nur sagen, da vielen christlichen Endokannibalen das Lachen vergangen bzw. die Hostie im Hals stecken geblieben ist. Und da ich meine Lachkrämpfe über ein halbes Jahrhundert schadlos überlebt habe, stelle ich auch den Huluppu-Baum auf den Kopf, sodass mein Gehirn zum Erdmittelpunkt zeigt: uppuluh. "Meinten sie upolu?" "Warum nicht, schließlich lässt meine Recht(s)schreibung zu wünschen übrig", signalisierte meine Denkfabrik am letzten Hexensabbat im "Wonnemonat" Mai und macht einen ethnologischen Quantensprung nach Samoa: Der Name Upolu (1.118 km²; Hauptstadt Apia) erinnert an die erste Frau auf einer Insel, die 1722 vom Fliegenden Holländer Jakob Roggeveen entdeckt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts lebte Schatzinsel-Autor Robert Louis Stevenson auf der pazifischen Vulkaninsel. 1927 rebellierten die Mau a Pule gegen die britisch-neuseeländische Fremdherrschaft.


Auf dem gemeinfreien Wikipedia-Foto stützt sich Rebellenführer Lauati auf einen "Zauberstab", der jener Rosshaarpeitsche ähnelt, die mir mein Schwiegervater im 4. Hochzeitsjahr schenkte. Die passt "ethnologisch" zu einem Fetisch aus Papua-Neuguinea, der an Ostara 2006 auf dem Wiener Naschmarkt-Flohmarkt auf meine Entdeckung wartete. Das Zepter besteht aus einem Krokodilsunterkiefer und Schwanzfedern eines sogenannten Paradiesvogels. Der ziert mit dem "unsichtbaren" Kreuz des Südens die Nationalflagge eines Eilandes, das zur Hälfte indonesisch (muslimisch) ist. Königin der christlichen "Abendlandhälfte" ist Queen Elizabeth II, die von den Cargo-Cult-Anhängern als Gottheit (Prinz-Philip-Bewegung) verehrt wird: Der Cargo-Kult hat seine Wurzeln in der Begegnung von Melanesiern und Europäern, die neuartige und "wunderbare" Waren (z. B. Kernwaffen, Feuerwasser oder Plastiktüten) in die jungfräuliche "Dritte Welt" brachten. Die göttliche Verehrung ist als Reaktion auf die radikalen Veränderungen durch Missionierung und Kolonialherrschaft zu betrachten.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Cult

Sonntag, 23. Mai 2010

FJ ALA RID


Guten Morgen, heute ist der Festtag der Heiligen Geistin, die in der Urschallinger Bauernkirche (Chiemsee) richtig Hoiz (deutsch: Holz) vor der Hütt'n hat. Über Schwabing liegt trotz himmlischer Heiterkeit eine bleierne Schwere, weil der "Stern des Südens (FCB) an der Mailänder Mauer zerschellt ist (SZ-online). Das große Ziel, die Dreifaltigkeit (Gottvater - silberner Champions League Pokal; Gottsohn - goldener Deutschmeisterteller; Spiritus Sanktus - goldener van Graal) in die bayerische Landeshauptstadt zu holen, scheiterten an zwei wundervollen Toren des Argentiniers Milito, der für den Pirelli-Kalender von Inter Mailand kickt. In den Münchner Medien, für die nur ein ENDSIEG zählt, gibt es Schelte für die "Roten", die nach dem deutschen Double von der Presse in den Himmel gejubelt wurden. "Deutschland sieht rot", hieß einer der euphorischen Slogans, die ein erhofftes Wunder ankündigten, das am 22. Mai in Mailand Wirklichkeit wurde. "Räume so groß wie ein Rathausbalkon, veralterte Navigationssysteme, enttäuschte Verteidiger und vergeblich lauernde Streuner", lästerten die Meistermacher der Süddeutschen Zeitung, die vergeblich auf den Endsieg hofften. Concratulazione Signori, wer gegen den 22-fachen deutschen Rekordmeister gewinnt, dem die Presse vor einem halben Jahr höchstens einen Spitzenplatz in der Abstiegszone zugetraut hatte, ist die Nummer 1. Tja, den bayerischen Sternen fehlte an Iduna (22. Mai) nicht nur Franck Ribéry sondern auch das Quentchen Glück, um das "Leder" ins gegnerische T(h)or zu zaubern.

Idunn ist keine Versicherung, sondern eine "Erneuerte" (Verjüngte), wobei nicht jene Millionärsgattinnen und Medienstars gemeint sind, die sich nach der Reifeprüfung mit Botulinumtoxin verschandeln. Idun gilt als Hüterin jener goldenen Augäpfel, die die nordischen GöttInnen über deren Tod hinaus unsterblich machten. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die germanischen Götter, die noch in teutonischen Gehirnen herumspuken, mit Promis wie Verona Feldbush (Nomen ist Omen), Heidi Samuel geb. Klum, Dieter Bohlen oder Thomas Gottschal(k) vergleichbar sind. All diese Gedanken kreisten in meinem Schädel, als ich wenige Stunden vor dem Anpfiff das Vesakh-Fest im Münchner Westpark besuchte. Da ich von der Verinnerlichung jeglicher Religionsgemeinschaften Lichtjahre entfernt bin, musste mir Martha von Bethanien, die eine mächtige Grätsche zwischen ihrer katholischen Herkunft und dem schamanischen Freigeist bewältigen muss, auf die Sprünge helfen. Im Gegensatz zu ihr, bin ich nicht in einem Familienverband sondern als katholisches Einzelkind bei einer verwitweten evangelischen serbischen Großmutter aufgewachsen, die in Weihwasser badete, ohne nass zu werden. "In einer Gruppe ist die Gefahr aufgefressen zu werden, geringer wie bei Einzelgängern". lautet das biologische Credo preisgekrönter Dokumentarfilmemacher, die keine Masthähnchen sondern die letzten Raubtiere im Urwald ablichten, die nach buddhistischer Weltanschauung ein schlechteres Karma wie die Lämmer haben.
Die Karma-Lehre bezieht sich auf die Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten  bzw. auf die Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips (Aktion/Reaktion) auf geistiger Ebene über mehrere Lebens(s)pannen hinweg. Um es auf einen verständlichen Nenner zu bringen: Der kastrierte Altschneider, der auf dem Münchner Schlachthof zu Billigfleisch portioniert wird, könnte im früheren Leben ein Metzger gewesen sein. Die einzigen männlichen "Nutztiere", die ein längerfristiges irdisches Dasein fristen, sind Zuchttiere wie Bulle, Hammel, Bock, Eber usw. die schon namentlich von hodenlosen XX-Wesen unterscheiden nach der Maxime: "Das Weib anerkennt die Tatsache seiner Kastration und damit auch die Überlegenheit des Mannes und seine eigene Minderwertigkeit..." (Sigmund Freud). Frauen, die ihre Minderwertigkeit nicht erkannten, wurden vor nicht allzulanger Zeit wie Sita auf den Scheiterhaufen geworfen. Deren Gemahl, Rama, ist eine Inkarnation des dreifaltigen Vishnu, der als Matsya (1-Fisch), Kurma (2-Schildkröte) Varaha (3-Eber), Narasimha (4-Mann mit Löwenkopf) Vamana (5-Zwerg) Parashurama (6-Mensch) Rama (7-Gott), Krishna (8-Verkünder), Buddha (9-Erleuchteter) wiedergeboren wurde. Die künftige 10. Inkarnation ist Kalki, als Reiter auf einem Pferd (Ritter), das/der den Dharma (Verdauung) wieder herstellt.


Kalkis gibt's im christlichen Abendland, in dem die Wiedergeburt des Messias seit ca. 1980 Jahren Geschichte ist, mehr als genug. Allein in Monaco de Baviera (bayerisch: Min ga) wurden an allen strategisch wichtigen Plätzen Reiterstandbilder errichtet. Einige stammen aus der Erzgießerei von Ferdinand von Miller, welcher auch die Matrona Bavaria auf der Theresienwiese verewigte, die mit der Artemis, der Diana oder Jungfrau Maria (Patrona Bavaria) identisch ist. Vor der Gottesmutter machen strenggläubige Katholikinnen aus Ehrerbietung noch immer einen Kniefall. Theoretisch ist jede bayerische Landesmutter die irdische Stellvertreterin der Patrona Bavaria (Gottesmutter Maria), aber im Fall von Königin "Therese" gab es ein ökomänisches Problem: Die Sachsenbraut war eine Lutherische, die nicht zum Katholizismus konvertieren wollte. Zur "Strafe" wurde ihr einbalsamiertes Herz nicht in der Altöttinger Gnadenkapelle beigesetzt. Der protestantischen Trauerfeier zu Ehren seiner wohltätigen Gemahlin, die am 26. Oktober 1854 offiziell an Cholera starb, blieb der treulose Witwer fern. Ob er Angst vor einer "Ansteckung" hatte, kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass die bayerische Shakti in der Abtei St. Bonifaz für Bombenstimmung sorgt...
 
Die Shakti von "Wish you", der zuletzt als Buddha erleuchtete, ist Glücksgöttin Lakshmi (Iduna Fortuna Lotto wie Otto lässt grüßen), die dem Milchozean entstieg, als der bei der Suche nach dem unsterblich machenden Amrita (Ambrosia), durch die Devas und Asuras aufgeschäumt wurde. Der Mythos vom Quirlen des Milchozeans erinnert an das verdammte BP-Loch im Golf von Texiko, das selbst von BP-Glücksrittern mittlerweile als Katastrophe eingestuft wird. Schlüsselfigur ist die Schlange Vasuki, die den Weltenberg Meru(winger) würgte, so dass die GöttInnen auf der einen Seite und die DämonInnen auf der am anderen abwechselnd ziehen konnten, bis sich der Bohrkopf auf dem Grund des Ozeans durch die  irdische Derma (griechisch: Haut) bohrte. Plötzlich drohte ein aus dem Wasser aufsteigendes Gift alle zu vernichten, doch zum Glück eilte Weltretter Shiva zu Hilfe und trank das Gift Halahala bis zum letzten Tropfen aus. Seither ist Shiva' Hals so bayerischblau (Sanskrit: nil) wie die Verpackung des Reichenhaller Markensalz. 
Eine Übersetzung von „Hall“ mit "Salz“ ist wissenschaftlich unzulässig, damit keiner auf die Schnapsidee kommt, dass das Rumpelstilzchen im Untersberg kein Bischofsbier sondern Halahala (Weißes Gold) braut. Wie heißt's doch so schön: viele Hellwege führen über Roma nach Santiago de Compostela ans Ende der Welt. PilgerInnen, die ihre Erleuchtung auf dem Jakobsweg suchen, markieren sich mit einer Shell-Muschel in den neuen Lottofarben, die Glücksritter von BP gehen mit einem 72-blättrigen Lotus ins Rennen. Die Lotusblüte ist die Blumeninsel  der Iduna Lakshmi, die den unersättlichen Schmiergeldbaronen ihren Profit  vor die Goldküste kotzt. Hey Mr. Bush bin Laden wie sieht's aus? Jahrelang hast du den Weltretter gespielt, aber jetzt, wo's drauf ankommt, bist du untergetaucht. Vermutlich liegst du besoffen neben dem Sofa und träumst vom nächsten Golfkrieg. Die Idee das Loch mit Golf- oder Gummibällen zu stopfen, könnte von dir stammen. Wenn dein Großvater statt die Leiche eines Schamanen zu schänden bei der Top-kill-Zeugung deines gleichnamigen Vaters ein Kondom benutzt hätte, wäre der Menschheit deine Erleuchtung erspart geblieben. Und weil heute Pfingsten bzw. der 50igste Tag nach der Passion ist, kam ich  nun (hebräisch: 50/Fisch) auf die zauberhafte Idee, dich mit den anderen E=mc2-Denkfabrikanten (Project for the New American Century) auf Nimmerwiedersehen (mentale Lichtgeschwindigkeit) in ein Schwarzes Loch  (Kali-Pupille) zu beamen.



Agathidium bushi, rumsfeldi und cheneyi sind Schwammkugelkäfer, die sich von Schleimpilzen auf Baumrinden (Pflanzenhaut/derma) ernähren und zur Überklasse der Sechsfüßer (Hexapoda) gehören, die sich in einem 72-blättrigen Lotus der BP-Company 12-mal multiplizieren.  Die Ziffer Six/Sex (hebräisch:  Waw/Nagel) wird nicht durch ein Hexagramm, sondern durch das Pentagramm (5 Zacken + 1 Mitte) symbolisiert. Zwölf Sternzeichen sind für das humanistische Schicksal verantwortlich, das im Hoden auf eine günstige Gelegenheit wartet, um einen minderwertigen Eierstock zu befruchten. Schwangerschaften machen unreine, nach Verwesung stinkende Urweiber wie Frau Sadoma von Gomorrha, wieder berührbar. Zum Glück gibt es Dank des US-Wirtschaftswunder auch für die deutsche Sauberfrau parfümierte Windeln, die so diskret sind, dass sie in engen Jogginghöschen nicht zum Vorschein kommen. Ehrlich - mein Schicksal ist es in einer Welt von Kindfrauen erwachsen geworden zu sein, die ein Leben lang hoffen, dass ein Märchenprinz sie erlösen wird. Manche Testosteron-Cowboys (Kalki-Ritter) donnern mit einem Testarossa durch Schwabing, um mich in meinem herzoglichen Jagdschloss aus dem Alptraum zu wecken:
Dann sah ich, wie das Lamm das erste von den sieben Siegeln der Schriftrolle aufbrach, und ich hörte eines der vier mächtigen Wesen mit Donnerstimme rufen: "Komm!" Da erblickte ich ein weißes Pferd. Der Reiter auf ihm trug einen Bogen und erhielt jetzt einen Siegeskranz. Triumphierend ritt er hinaus, um den Sieg zu erringen. Als das Lamm das zweite Siegel aufbrach, hörte ich das zweite mächtige Wesen rufen: "Komm!" Wieder erschien ein Pferd. Es war feuerrot. Seinem Reiter wurde ein großes Schwert gegeben und er bekam die Macht, den Frieden von der Erde wegzunehmen, so dass die Menschen sich gegenseitig abschlachten würden usw. 
Johannesoffenbarung Kapitel 6
http://www.bibel-online.net/bibel_5/66.offenbarung/6.html#6,1


Repeat: Dem weißen Pferd folgt ein red horse, dem Testarossa ein schwarzer Leichenwagen und der Boandlkramer. Das 5. Siegel ist den Märtyrern reserviert, die nach dem Suizid von 72 Jungfrauen (Walküren) empfangen werden und wenn die Apokalypso das 6. Siegel bricht, erschüttert ein Erdbeben die Erde. Die goldene Sonne wird schwarz, der knochenbleiche Mond feuerrot und die Cowboy-Sterne fallen wie reife Feigen auf die kalifornische Erde. Währenddessen philosophiert Siddhartha Gautama unter seinem Bodhi-Baum weshalb sein Maulbeergewächs trotz Enthaltsamkeit keine Früchte (Morus alba, Morus nigra, oder Morus rubra) hervorbringt usw. Ein Freisinger Mohr ist ein afrikanischer Ureinwohner, moro ist das griechische Baby, mors der lateinische Tod und morus alba (weiße Maulbeerblätter) ist die Nahrungsquelle jener  Seidenspinner, die einst so wertvoll waren, dass Exporteuren in China die Todesstrafe drohte. Produktpiraterie.ist in der schnelllebigen Mode(r)welt ein lohnenswertes Geschäft. Wer eine gefälschte DG-Sonnenbrille trägt macht sich strafbar, dass Konzerne, die keinen Solidaritätsbeitrag leisten, ihr technisches Know-how an deutschen Universitäten entwickeln lassen, die einschließlich Personal vom steuerzahlenden Endverbraucher finanziert werden, ist ebenso legal wie die Drogenproduktion der Bayer-IG-Farben AG, die nicht nur MedizinerInnen mit biologischen Kampfstoffen beliefert. 
Gemäß DIN 5033 ist  Farbe (griechisch: chroma wie chromosom) die Gesichtsempfindung eines dem menschlichen Auge strukturlos erscheinenden Teil des Gesichtsfeldes, das sich bei einäugiger Beobachtung mit unbewegtem Auge (Objektiv) von einem gleichzeitig gesehenen, ebenfalls strukturlosen angrenzenden Bezirk, differenziert. Sonstige optische Wahrnehmungen wie Struktur (Licht-Schatten-Wirkung), Glanz, Rauigkeit sind vom Farbbegriff ausgeschlossen, ebenso psychologische Effekte und Phänomene des Sehsinns, wie Umstimmung oder Adaption. Wie wichtig bunte Effekte und Phänomene für das seelische Wohlbefinden ist, empfinden wir beim natürlichen Farbenrausch nach der Winterpause. Den Einklang zwischen Farbe und (menschlichen) Körper (Fünf Elemente-Lehre/Quintessenz) beschreibt das Chakra, welches von der Wurzel (Gesäß/Anus) bis zur Krone (Scheitel) in sieben Zonen (Liga) unterteilt ist. Aufschlussreich wird die "fernöstliche" Farblehre u. a. in der Werbebranche (Lotto, Shell, BP), bei der Analyse von Gemälden, Wappen, Flaggen oder Firmen-Logos. Welche Farben (Gefühle) "in" und welche "out" sind, bestimmen AchitektInnen, DesignerInnen und ModezarInnen wie "Glücksfee" Karl Lagerfeld, der zum schneeweißen Mozartzopf (Zauberflöte) pechschwarze "Trauerkleidung" trägt.




Im Internet-Zeitalter werden auch bayerische Lebens(t)räume nach Feng Shui (Wind/Wasser) dekoriert. Unter'm Summenstrich kann ich morgenländischen Lebensweisheiten mehr abgewinnen wie der abendländischen Kongregation für  katholische Glaubenslehre, trotzdem macht meine innere Sauhündin (Instinkt) auch um die "Deutsche Buddhistische Union" (DBU) einen großen Bogen. Der Buddhismus in Deutschland.ist zum Auffangbecken all derer geworden, die keinen spirituellen Alleingang wagen. Alleingänge sind in einer übervölkerten Menschenwelt, in der es kaum Rückzugsmöglichkeiten gibt, nicht einfach. Im Gegensatz zum "Leben" (Massentourismus) ist der Übergang vom Jenseits ins Diesseits (Genesis/Geburt) keine Pauschal- sondern eine Individualreise. Der Weg, aus einer zu "klein" gewordenen Gebärmutter, einem Kokon oder Ei, ist (außer beim geplanten Kaiserschnitt) nur im Alleingang zu bewältigen. Das gilt auch für den Tod. Der Grenzübergang vom Diesseits ins Jenseits ist ein Soloprogramm, bei dem es je nach Kulturkreis Zuschauer, Trauergemeinden oder einen Leichenschmaus gibt.
Im nordischen Mythos gelangen alle Verstorbenen über eine Brücke, die von der Riesin Modgudr bewacht wird, in Hel' Totenreich. Von dort geht es auf einer Einbahnstraße gen Norden bis zu einer Burg. An der Klagemauer ist Endstation. In die helenische Festung gelangen die Seelenwanderer über eine goldene Brücke. Keiner verwehrt ihnen den Zugang, selbst Höllenhund Garm (Hellenisch: Kerberus) nicht, der dafür sorgt, dass keiner der Passagiere das sinkende Schiff (Olympic) verlässt. Neben dem germanischen Kerberus (Anubis/Cherub) erwartet ein feuerroter Haushahn Fjala (Gallus) auf der Kommandobrücke seinen Einsatz als germanische SireneFahnenjunker Fjalarid ist kein Einzelgänger. Über ihm breitet "Hahn" Gullinkambi (Goldkamm) sein Geflügel aus, der als gehörloser (tauber) "Heiliger Geist" in die katholische Kirchengeschichte einging. Gullveig ist in der Nordland-Saga eine Hel-Seherin der Vanen (Vandalin, Wandlerin, Zauberin, Nomadin, Berberin, Amazingh usw.), die (wie die schwarze Madonna von Saba) alle salomonischen Goldgierigen auf (die) falsche (Ge)Fährte lockt. 
 
 Aufgabe der "Sirene" ist es, die arme Seelen(armee), die wie Lämmlinge dem "guten" Hirten ins Schlachtfeld folgen, vor dem Jüngsten Tag  (Ragnarök) aus dem Röschenschlaf (Rosskur) zu wecken. Dass Erweckerinnen keinen "guten" Ruf haben, offenbarte u. a. Blindgänger Homer (Geisel) der meiner hellenischen Ansprechpartnerin, Sibylle (Prophetin) Herakleia von Ephesos, auch die Dunkle (Schwarzseherin) genannt, bereits vor 2500 Jahren mächtig auf die Nerven ging. Über das Aussehen der Sirenen berichtete Homer ebenso wenig wie über ihre Namen oder Herkunft. In der Ikonographie erscheinen sie in den ältesten bekannten Darstellungen (ab etwa 650 v. Chr.) als Vögel mit Menschenköpfen, selten männlich mit (falschem) Pharonen-Bart. Sie gehörten wohl ursprünglich in den Bereich der Todesdämonen und waren mit den Harpyien und Lamien verwandt. Seit 550 v. Chr. ( Pythagoras) wurde ihr Oberkörper mit weiblicher Brust und Armen, abgebildet. Später trat ihr dämonischer Charakter zurück. Ab etwa 400 v. Chr. (Aristoteles/Alexander der Große) wurden sie auf olympischen Grabdenkmälern durch elegische Musik unterstützende Helferinnen der Totenklage präsentiert, wobei sie als schöne Frauen mit Vogelattributen (Walküren/Lilith/Athene) dargestellt waren nach der Maxime: "KiKeriki - Endstation Sehnsucht - alles aussteigen, die Kreuzfahrt auf der  Titanic endet hier, das Martyrium ist vorbei...ei...ei...". Im tibetischen Lebensrad zählt der Hahn, der goldene Eier legt, zu den drei Geistesgiften im Zentrum  der Sahara - sorry - des Samsara. Mit dem verblendeten Schwein und der hasserfüllten Schlange hält der gierige Gockel (bayerisch: Hahn) den Propeller der unsinkbaren Odyssee  in Schwung: Kikeriki die güldene Pechmarie is wieda hie...

 
Im Papierquadrat verwandelte sich der "Hahn" in einen Origami-Kranich, der an das Einzelschicksal der 12jähigen Sadako Sasaki erinnert, die am Lebensende 1000 Kraniche in der Hoffnung faltete, dass die japanischen Götter ihr den Herzenswunsch, wieder gesund zu werden, erfüllen würden. Doch JHWH erhörte weder das unschuldige Hiroshima-Opfer noch den Bombenbauer J. Robert Oppenheimer, der sich im Rückblick auf sein verhängnisvolles Lebenswerk als Weltzerstörer bezeichnete: Now, I am become Death, the destroyer of worlds
Nachdem mein Versuch einen Papier-Kranich zu falten, misslang, pilgerte ich mit  dem wortkargen Fjalarido in Richtung Innenstadt. Obwohl die Strecke im Westpark weder anspruchsvoll noch ausgesprochen lang ist, wurden meine Stützstrümpfe bei jedem Schritt schwerer. Streckenweise kam ich mir wie eine Marionette vor, die nach einer langen Phase der Unbeweglichkeit, das Laufen erlernt. An der Ecke Baumgartner/Hansastraße warf ich das Handtuch und setzte meine Individualreise im Geisterbus 152 Richtung Ostbahnhof fort: Kreisverwaltungsreferat, Schlachthof, Alter Südfriedhof, Frauenklinik Maistraße, Sendlinger Tor. Beim Aussteigen fühlte ich mich, als hätte ich an diesem Nachmittag den Kailash (53 Kilometer) einhundertachtmal umrundet. Nach der 13. Umrundung  (Rōben-689 km) bekommen PilgerInnen Zutritt zur inneren Kora (griechisch: Tochter). Der gleichnamige Koran besteht aus 114 Suren, die Todesengel Gabriel dem Propheten Muhammad in einer Höhle vermittelte. Das Lebensziel jedes Buddhisten sind weitere  95 Umdrehungen (Summe 108), um nach 5.724 Kilometern, direkte Erleuchtung (10 -  Taraot-Vollendung/Glücksrad)  zu erlangen.