Montag, 12. April 2010

UNHEILIG




In der Nacht von G-Donnerstag zur Karfreitag, gab ich mich mit Martha von Bethanien (schamanischen Dank für das wundervolle G-Geschenk...) und Daoud von Betlehem einer unchristlichen Passion hin, die mir durch Mark und Steißbein  bzw. Nieren ging, da ich seither mit der heilsamen Botschaft aus dem Schlaf erwache: 
Ich bin geboren um zu leben
mit den Wundern jeder Zeit...
Ich bin geboren um zu leben
für den einen Augenblick,
in dem jede(r) spürt,
wie wertvoll Leben ist.
Es tut noch weh
wieder neuen Platz zu schaffen,
mit gutem Gefühl
etwas Neues zuzulassen...
Es ist mein Wunsch
wieder Träume zu erlauben,
ohne Reue nach vorn
in eine Zukunft zu schau'n.
Ich bin geboren um zu leben
mit den Wundern jeder Zeit,
Ich bin geboren um zu Leben
für den einen Augenblick,
in dem jede(r) spürt...
wie wertvoll die Lust am Leben ist.

(In Anlehnung an "Wir sind geboren, um zu leben aus meinem Unheilig-Lieblingsalbum: Große Freiheit...)

Samstag, 10. April 2010

OSTARA

Am "Gründonnerstag" (1. April, April usw.) packte ich altes Brot, einige überflüssige Steine, die in die Natur zurück wollten, ein Sisalknäuel sowie eine Matrjoschka aus Blech, die einst mit Pralinen gefüllt, in die Satteltaschen und "ritt" auf meinem silbernen Steppenwolf zum Englischen Garten. Hinter dem Lodenfreygelände überquerte ich die Osterwaldstraße und trabte den Schwabinger Bach entlang bis zum Sportclub  der Bayerischen Landesbank nach der Devise: Hinter einem gesunden Körper und einer ausgeglichenen Seele verbirgt sich nicht nur physische Leistungskraft, sondern auch Kreativität und psychisches Leistungsvermögen für die tägliche Arbeit...
 (http://www.bayernlb-sportclub.de/philosophie)
An der Brücke, die von Ost nach West (und umgekehrt) über den Schwabinger Landes-BachHel bzw. Höllenhund Garm grünes Licht die Steine in der Unterwelt zu deponieren. Zuerst versenkte ich einen riesigen Konglomerat, dessen Fontäne mit mächtigem Getöse gen Himmel donnerte. Frau Holle antwortete spontan mit einem kurzen Schneeschauer und lockte mich weiter in Richtung Freimann zu einem Weidenbaum, wo ich die Brotreste für ein tierisches Abendmahl deponierte. Danach bekam die slawische "Pralinen-Voodoo-Puppe" einen angemessenen Thron in einer 3-stämmigen A-Hornkrone. Bevor ich den Englischen Garten mit leeren Satteltaschen wieder verließ, entdeckte mich ein Haselstrauch, den ich mit der symbolischen Sisal-Nabelschnur schmückte.
Dem "keltischen" Baumkalender zufolge bin ich eine Gemeine Hasel, die zur Familie der Birkengewächse zählt. Im "Römischen" heißt die Haselnuss Corylus avellana, ein Name der sich auf die antike Stadt  Abella in der Nähe des Vesuvs  bezieht. Mir fällt beim "Stichwort" Haselnuss jene Abellanes im Anzinger Paradiesgarten ein, die mich nicht nur mit wohlschmeckenden Kalorienbomben für die Weihnachtsplätzchen beglückten, sondern unser Geisterhaus vor Blitzschlägen schützten. "La bella lana" heißt im übertragenen Sinn die schöne Linie bzw. Ley-Linien, da Haselgerten im Gegensatz zu knorrigen Apfelbaumästen linear aus der Erde wachsen. Die Existenz von Erdstrahlen wird von Menschen die Wissen  (Dog-men) schaffen angezweifelt, verleugnet, abgestritten usw. Geomantie oder Radiästhesie zählen zu den Pseudowissenschaften, die von jüdisch-christlichen "Geleerten", die zur globalen Umweltzerstörung wesentlich beitragen, negiert bzw. verteufelt werden. Wie gefährlich die "orientalische" Pseudowissenschaft für die dogmatische Wissenschaft ist, beweist Galileo Galilei, der mit seiner ketzerischen Behauptung, dass die Erde keine Scheibe sei, im 17. Jahrhundert beinahe auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden wäre. Galilei heißt im übertragenen Sinn "Milchlinie" (Milchstraße - Galaxie), die den Okzident vom Orient abgrenzt. Östlich des Jordans (Milch-Honig-Land) basiert die spirituelle Weltanschauung auf der Yin-und-Yang-Lehre, der Fünf-Elemente-Lehre sowie Feng Shui (chinesisch: Wind und Wasser) das z. Z. im Westen voll im Trend liegt. Dort gibt  und gab es nichts Neues. Was hierzulande als Kult (Okultismus) vermarktet wird, ist im Orient schon längst Tradition wie z. B. Feng Shui, das traditionell die Geister der Luft (arabisch: hava) und des Wassers (slawisch: wodou/voodoo) harmonisch stimmen soll.
Die beste Methode (Ursache) um Luftwassergeister gegen sich bzw. die Nachkommen aufzubringen, ist die Zerstörung der Natur sowie die Missachtung deren Gesetzmäßigkeit, die auf einen Nenner zu bringen ist: Aktion = Re-Aktion. Die Besänftigung (Feng Shui) der Voodoo-Air-Geister basiert auf der daoistischen Philosophie, die mir im Gegensatz zum christlichen Märtyrer(opfer)kult nicht wesensfremd (angeboren) ist. Der Daoismus besagt, dass es im Kosmos nichts gibt, was beständig ist: Alles ist dem Wandel unterworfen; panta rei - alles fließt. Realisiert wird das Dao durch eine Synchronisierung an die natürliche Veränderung (z. B. Jahreszeiten), die Anpassung an das Werden und Wachsen (z. B. Schwangerschaft). In der Wandelbarkeit der Phänomene (Wahrnehmung) verwirklicht jedes Wesen den eigenen "Weg", der wie ein Fingerabdruck einzigartig ist. Jedes Lebenwesen ist ein Unikat, keine Massenware. Dinge ordnen, entfalten und verwirklichen sich von selbst. Überflüssige Verschwendung von Lebensenergie ergibt ebenso keinen Sinn wie ein Schöpfer (Gott), der seinen Geschöpfen die Unabhängigkeit verwehrt. Passivität bedeutet in der daoistischen Philosophie nicht Ohnmacht, sondern das nicht tun einer sinnlosen Aktion, die der Natur (Umwelt) schadet. Das Lebensnotwendige wird getan, jedoch nicht im ehrgeizigen Zweikampf, sondern spielerisch, leicht und mühelos. Dao(d) ist im Einklang mit der Natur sein bzw. ein Zustand des seelischen Gleichgewichts, der zum richtigen Zeitpunkt eine Handlung (Re-Aktion/Zu-fall) mühelos geschehen lässt, wie z. B. im Gleichnis vom Aschenputtel, "das" (die Mädchen, der Junge) mit Hilfe einer Hasel-Wünschelrute, die sie auf's Grab der verstorbenen Mutter pflanzt, mit minimalem Arbeitsaufwand ihren Lebenstraum realisiert....

Der "Zufall" (Dao) wollte es, dass mich die "Haselnuss" auf dem Heimweg über eine Brücke lotste, die zur Finauerstraße führt. Wer bei "google" den Namen "Finauer" eingibt, landete bei einer gleichnamigen Schreinerei in Anzing mit 85jähriger Berufserfahrung (Gründungsjahr ca. 1925). Den "Seniorchef" kenne ich aus der Grundschule, dessen 2-eiiger Zwillingsbruder "Franz" ist seit der Kommunalwahl 2008 (2. März) mit 55, 81 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen neuer Anzinger Bürgermeister. Im Vorfeld saß der volksnahe UBA-Frontmann (Unabhängigen Bürgergemeinschaft Anzing) 18 Jahre auf der Ersatzbank von CSU-Bürgermeister Richard "Hollerlidl", der das verschlafene Dorf mit einem gigantischen Logistikzentrum eines namhaften Discounters nach der Maxime beglückte: Zuerst wurde die A 94 asphaltiert, dann die Schwarz-Unternehmensgruppe hof(f)iert.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/560/363381/text/
http://www.uba-anzing.de/prkommunalwahl2008.html

Nach welchem "Finauer" die Straße am Englischen Garten benannt ist, kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass die Achse der "Via Vinauer" in den Neuen Israelitischen Friedhof führt. In unmittelbarer (paralleler) Nachbarschaft befindet sich die Freimanner Studentenstadt (StuSta) am "Tatzelwurm", die von Architektur-Wettbewerbsieger Ernst Maria Lang in den 60iger Jahren realisiert wurde. Der Karikaturist der Süddeutschen Zeitung leitete nebenbei die Meisterschule für das Bauhandwerk der Stadt München, die ich von 1983/85 besuchte. Währenddessen unterrichtete der "stille Teilhaber" BM Finauer an der Meisterschule für Schreiner, die sich von anderen Baugewerken nicht nur räumlich distanziert. Dass die bayerische Landeshauptstadt ihm zu Ehren die Straße benannte, wage ich trotz der Lorbeeren, die sich der Anzinger Monaco "Franze" im bisherigen Lebenslauf verdiente, zu bezweifeln. Fakt ist, dass die Münchner "Finauerstraße" in die "Ungerer" mündet, die an eine wohlhabende Untersendlinger Brauereifamilie erinnert, deren eheweibliche Spuren ins "Boehmische" (Zwiesel - Mühl Lisl) führen. Jacob Ungerer (*13. Juni 1840) war jedoch kein Sendlinger Bierbrauer (Hellseher) sondern ein Bildhauer, der sich z. B. mit seinen Kunstwerken in der Ursa-Major-Kirche am Kaiserplatz verewigte. Dort wohnt der sozialistische Münchner OB Christian Ude oder der kommunistische Geist von Lenin, der sich vor seinem revolutionären Durchbruch in der Kaiserstraße 53 einquartiert hatte und Decknamen wie Jordan K. Jordanov oder Mayer benutzte. Ob sich Genosse "L" im Ungererbad erfrischte, kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass der Besitzer des gleichnamigen Schwabinger "Würmbades", August Ungerer, die erste Münchener Straßenbahnlinie betrieb, die vom Schwabinger Großwirt (Münchner Freiheit) die Freisinger Landstraße (B 11) entlang bis zum Freibad fuhr. Die Sommerfrische wurde einst vom Nymphenburg-Biedersteiner Kanal gespeist, der in den Schwabinger Landesbank-Bach mündet. "Nymphenquelle" ist die "Würm", die dem Würmsee (Starnberger See) entspringt und bei Dachau in die Isar-Amper -Werke (EO.N, Donau, Schwarzmeer usw.) mündet.
Die Amper ist wie die Anzinger Sempt nach St. Ampert benannt. Die Sempa-Mutter ist eine der dreifaltigen Schicksalsfrauen, die der "Herrgott" nicht aus der katholischen Kirche verbannen konnte. Die "christliche" Variante der Bethen heißen Einbeth, Warbeth und Wilbeth. Einbeth ist mit Ambeth identisch, die die menstruierende Frauenkraft symbolisiert. Es ist kein "Zufall", dass an der Anzinger St. Ambeth-Quelle (Sembeth/Sempt) 1877 mit dem Bau einer barocken Waal-Fahrtskirche "St. Mariä Geburt" begonnen wurde. Den Zuschlag bekam der Baumeister Jörg Zwenger aus Schliersee, die wundersame Fertigstellung erfolgte 196 Jahre vor der Grundsteinlegung anno 1681. Das Tippfehler-Jahr "1877"  fällt in der Anzinger Chronik in die Dornröschenschlaf-Phase, die 1886 (Tod des Märchenkönigs) beginnt und 64 Rentenjahre später im Jahr 1950 endet. Da es im daoistischen Philosophie keinen "Zufall" gibt und prähistorische Rückblicke dank google-Männer bzw. wikipedia ein Wikinger-Kinderspiel geworden sind, bin ich bei Georg "Gerg" Jennerwein gelandet, der am 6. November 1877 (wie  Braunbär Bruno) hinterrücks in den Schlierseer Bergen erschossen wurde.
Der 6. November steht im Schutz der Baba Jaga, die in der slawischen Mythologie eine tragende Rolle spielt. Jaga ist eine polnische Abkürzung für Jadwiga (Hedwig), die als Hedwig von Andechs in die (b)awarische Kirchengeschichte einging. Neuersten linguistische Erkenntnissen zufolge, leitet sich der Begriff "Jaga" vom skythischen Namen Aga  ab. Aga(na) ist bei Finno-ugrischen, turkischen und mongolischen Völkern eine alte, weise Frau bzw. schamanistische Priesterin, die sich nicht auf die Absolution vom "lieben Gott", sondern  auf  die Ahnenverehrung bzw. Totems im Tengrismus verlässt. Das Totem von Ahngeist "Gerg" Jennerwein ist die  Gemse vor der Langenscheidt-Rechtschreibreform, mein Totem ist ein wilder, rebellischer Sauhund namens Mirso, der von einer Gams' abstammt, die das unverdauliche Bezoar, das meinen Ahngeistern im Magen liegt, wieder hervorwürgt...

Zurück zum Anzinger Zwiebeltürmchen der Anzinger Wallfahrtskirche St. Mariä, die über das ehemalige Gerg-Haußmann-Anwesen mit St. Margret (Markt Schwaben) in Blickkontakt steht.  Die Drachenheilige Margarete (Heiligblut/Muttergottheit) bildet mit Santa Katharina (Rein/Weiß-Schicksalsrad) und Hagia Barbara (Turm/Kali/Percht) eine weiß-rot-schwarze Trinität, die im Namen des Vaters, des Sohnes und des "Heiligen Geistes"  aus dem zentralen Weltbild verschwinden musste.
Eine der aufschlussreichsten Abbildungen der weiblichen "Dreifaltigkeit" (Bethen/Drei heiligen Frauen K+M+Bercht) offenbart sich in der  Leutstettener Dorfkirche, die vom Würmfluss, der in der Amper mündet, nur einen Katzensprung entfernt ist. In der Gemarkung Leutstetten befinden sich die Überreste der Villa rustica, ein 1800jähriger römischer Gutshof, in dem Signora Clementia Popeia einst die Laren-Ahngeister verehrte. Dass sich der Name Anka  von Anna (Anga) wie Anu (Inanna) ableitet, verleiht der slawischen Hausmannskost eine feurige (scharfe) Note, die so manchem Verschwörer (Eidgenossen) auf der verräterischen Zunge brennt.  Die sumerische  Venus (Anna-Inanna) ist  mit Anna selbdritt identisch, die Leonardo da Vinci zu einem Meisterwerk inspirierte, das sich unter der Inventar-Nummer 776 im Pariser LouvreAnna selbdritt). Der außereheliche Sohn einer arabischen "Katharer-Sklavin" namens Catarina, deren Ahninnen den Albigenserkreuzzug überlebt hatten, zählt zu den unbelehrbaren KetzerInnen, die der Nachwelt (geheimnisvolle) Bilderrätsel aufgaben, wie z. B. die "anderen Umstände" der Maria Magdalena, die an Karfreitag auf Pro7 (we love to entertain you...) beim Da Vinci Code offenbart wurden... 


Im Gegensatz zu den Bethman-Ahngeistern (beth = semitisch: Haus), die z. B. als FledermäuseBatman) kopfüber in Kirchtürmen hängen, sind die Finauer' auf den ersten Blick - wie die Anzinger Chronik von 1886 bis 1950 - ein unbeschriebenes Blatt. "Fine" ist in der angelsächsischen Sprache die verwaltungsrechtliche Buße, die nicht nur mich zur Weißglut bringt. Im B-Freistaat muss die/der VerkehrssünderIn den Ablass  (Bußgeld) an die BayernLBHypo Group Alpe Adria-Abschreibungsprojekte wie z. B. zauberhafte Freimaurer-Luftschlösser in Karantanien, das bis 11. Oktober 2008 von Landeshauptmann Jörg Haider regiert wurde. Der schuf ohne mein Wissen/Einverständnis mit den Zwangsabgaben, die mir vom Gehalt abgezogen werden,  ein Bündnis für die Zukunft Österreichs, an dem der Führer seine Freude gehabt hätte. Die "Sonderanstalt" auf der Saualpe brachte das Feng-Shui-Fass zum Überlaufen. In der Ankana-Nacht (10. Oktober) berauschte sich der Lebensmensch mit Spirituosen, bevor er sich  nach Mitternacht auf den Heima(a)tweg ins Bärental machte, das vor der "Arisierung" einer jüdischen Familie gehörte. Dessen Witwe musste das "Schnäppchen" im "Dritten Reich" weit unter Wert an Haiders Großonkel verkaufen. Der "NS-Spekulant" hinterließ das  Unrecht dem machthungrigen Neffen aus Goisern, der den rechtspopulistischen Aufwind nach dem Zusammenbruch des "Eisernen Vorhangs" nutzte, um das 1000jährige Reich der "Habsburger" fortzusetzen. Deren Vormachtsstellung in Europa begann am 1. Januar 1438 mit der Krönung von Albrecht II.  zum Hunnenkönig von Ungarn. Am 18. März 1438 wurde der Sohn der Herzogin Johanna von Bayern-Straubing  in Frankfurt am Main zum deutschen König gewählt, bevor eine tödliche Bakterienruhr im Oktober 1439 seine Karriere unrühmlich beendete. Die Willkürherrschaft der Habsburger Dynastie endete 1918 nach dem verlorenen Weltkrieg. Pünktlich zum 500jährigen Jubiläum erfolgte am 13. März 1938 der Anschluss Österreichs ans 1000jährige H-Reich usw. 

Martin Finauer, der 1933 das Bürgermeisteramt übernahm, wurde 1937 von Franz Birlbauer abgelöst, der bis 1944 dem Führer und nach 1945 zusammen mit Walter Finauer der Krieger- und Soldatenkameradschaft Anzing diente. Ob der Großvater des amtierenden B-Meisters eines natürlichen Todes starb, oder nicht ins politische Konzept der Nationalsozialisten passte, kann ich nicht sagen, da wir mit der Schreinerei Finauer kaum Kontakt hatten. Ein Grund mag die freundschaftliche Beziehung gewesen sein, die Baba Anka zur Schreinerei Böhm und Schreinerei Faltermeier pflegte. Beide Handwerksbetriebe sind mittlerweile "Geschichte", die auf einem anderen Blatt geschrieben wird.
Unter dem google-Suchwort "Fina" landete ich weder beim Bußgeld noch bei der Anzinger Schreinerei, sondern beim Ölkonzern Petrofina sowie der seligen Fina, die in San GimignanoGeschlechtertürmen  lande, wird die Dritte Polnische Republik von der Nachricht schockiert, dass Staatspräsident Lech Kaczyński bei einem Flugzeugunglück ums Leben kam. Das Flugzeug der polnischen Regierung, eine Tupolew Tu-154, stürzte bei dichtem Nebel während des Landeanfluges auf den Militärflughafen Smolensk ab. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse hatten russische Behörden den Piloten eine Landung in Minsk empfohlen, diese entschieden sich gegen eine Änderung des Zielflughafens und starteten drei Landeanflüge, die allesamt misslangen. Beim 4ten Versuch verlor der weisungsgebundene polnische Militärpilot, der vom cholerischen  RumpelstilzchenZwillinge. Die astrologischen "Gemini" leuchten als Kastor und Pollox vom nächtlichen Sternenhimmel, die zusammen mit den Argonauten die Piratensegel hissten, um der Bienenkönigin  Medea Chrysomelia  das "Goldene Vlies" über die Ohren zu ziehen. Mythologisch war der "Goldkörper" ein "fliegender Widder", logischerweise setzt sich das Objekt der Begierde aus chryso (griechisch: Gold) und meli (griechisch: Honig) zusammen. Die Dioskuren-Zwilling sind u. a. die Brüder der schönen Helena, die sowohl mit Frau Hel bzw. Frau Holle identisch ist, die mich an Gründonnerstag in die Anderswelt lockte: den Befehl erhalten hatte, den Scheiß KGB-Bolschewiken zu zeigen, wer in Smolensk Herr Hause ist, die Nerven usw. Meine Trauer hält sich in Grenzen, da ich rechts-konservative NationalpolitkerInnen  weder vor noch nach ihrem Tod verherrliche. 
Im Neuen Isrealitischen Friedhof besuchte ich die drei "Ratgeber" Kurt Eisner, Gustav LandauerEugen Leviné, die 1919 ermordet wurden. Gustav Landauer ist am 7. April 1870 geboren. An seinem 49igsten Geburtstag (7. April 1919) wurde die Münchner Räterepublik gegen die gewählte Regierung des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann (SPD) ausgerufen. Die Räteregierung wurde zunächst von Pazifisten wie Ernst Toller und Silvio Gesell oder Anarchisten wie Erich Mühsam oder Landauer selbst dominiert. Drei Tage nach der Machtübernahme der Räteregierung durch  KPD-Funktionäre um Eugen Leviné und Max Levien erklärte Landauer am 16. April 1919 seinen Rücktritt von allen politischen Funktionen und Ämtern. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Münchner Räterepublik durch Reichswehr und Freikorpsverbände wurde Landauer am 1. Mai 1919 in München verhaftet und einen Tag später im Zuchthaus Stadelheim von Freikorps-Soldaten ermordet. Bevor sein Grab auf dem Münchner Waldfriedhof geschändet wurde, stand folgende Botschaft auf dem Erinnerungsstein: Es gilt jetzt, noch Opfer anderer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um für das rechte Leben Beispiel zu geben. Mich berührt ein anderes Landauer Zitat "Die Welt ist ohne Sprache - sprachlos würde auch, wer sie verstünde". Bevor Baba Anka am 121ten Geburtstag von Kurt Landauer starb, verschlug es ihr am 17, Geburtstag ihrer Urenkelin Verena  A. geb. Haußmann (7. Februar) die Sprache. Die Schicksalsfrau verstand auf einen "Schlag", warum ihr der Kaiser den Hof gemacht hatte, aber diese Geschichte steht auf einem anderen David(Dao)stern geschrieben....

Dienstag, 30. März 2010

BOEHMISCHES DORF

"Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb (erheirate) es, um es zu besitzen", sagte einst Goethe (**22. März 1832/Weimar), der den Liebeskummer des jungen Werthers“ um Mitternacht vor Heiligabend mit der Pistole seines Nebenbuhlers beendete. Als der Sterbende entdeckt wird, liegt neben ihm das aufgeschlagene Buch "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing. Am 24. Dezember 1772  erliegt der von Liebeskummer geplagte Werther gegen 12 Uhr mittags den Schussverletzungen, ein christliches Begräbnis wird dem Selbstmörder verwehrt. 104 Jahre nach der fiktiven Tragödie kam mein gekaufter Großvater Franz Haußmann (*24. 12. 1876),  Sohn der Uhrmacherin (Zeitenleserin) Ludowica (Luise) Gerg eheliche Haußmann, Heiligabend zur Welt. Zehn Jahre danach folgte meine Hollerkreisch Rosalie ("10. Mai 1886), die sich später mit ihren großen Bruder in Kempfenhausen-Percha niederließ. Die mütterliche Großmama meiner Taufpatin Rosalie, Wagnermeisterin Anna Gerg geb. Staudacher, ist die Gebärmutter von Friedrich Gerg, der an Dreikönig 1854 (Pe(r)cht) in München-Sendling geboren wurde. Nach dem Perchtkind ist jener geteerte Anzinger Verkehrsweg (Friedrich-Gerg-Straße) benannt, der im verlorenen "Erbgut" der Pechmarie endet. Die "Schwarze", die nach Petroleum (Tiroler Steinöl) bzw. Pech und Schwefel stinkt, ist niemand anders als die wandelbare  Frau Holle selbst, Hüterin der außerirdischen Bodenschätze, die z. B.  die "Seven Rockefeller Sisters" ( Exxon Mobil, Royal Dutch Shell, BP, Chevron, Total, ConocoPhillips, Eni) unermesslich reich machen, aber der Umwelt ebensoviel Schaden (z. B. Exxon) zufügen (ReAktion) kann. Für den biblischen Schadenszauber ist nicht das "Tier" sechshundertsechsundsechzig (666) bzw. der Antichrist (Heidenkinder, Ungläubige usw.) sondern jener Schöpfer verantwortlich, der nach seinem Ebenbild aus Lehm einen Menschen (Android) schuf, der ohne über Ursache und Wirkung nachzudenken, auf Teufel komm' raus neue Werte schafft und fossile Energieträger verheizt, bis die Ozonhülle wie der zerschlissene Rock jenes Bettelmannes aussieht, vor dem schon die Mühl Lisl (Mühlhiasl) vergeblich warnte.


Taufpate des ursprünglich namenlosen Feldwegs, der im verlorenen Erbgut  von  Friedrich Gerg endet, ist Richard Hollerith, der damals als 1. Bürgermeister das Dorf regierte, in dem ich die ersten 17 Jahre meines 54jährigen Lebens verbrachte.  Ex-Bürgermeister H. ist  mit Josef Hollerith verwandt, der mit mir in den ersten Volksschulklassen gemeinsam die Schulbank drückte. Im Gegensatz zu mir absolvierte Vetter (Cousin) Josef eine mustergültige CSU-Bilderbuchkarriere Nach dem humanistischen Abitur in Kloster Schäftlarn studierte er an der LMU Erwachsenenpädagogik plus Betriebswirtschaftslehre und verbrachte seine Freizeit nicht  in der Diskothek Cellar College in Markt Schwaben, sondern bei der  schlagenden Studentenverbindung Corps Arminia (Doppelklick) in der Münchner Schönfeldstraße 22, die u. a. eine grün-gold-weiße Flaschenpost verbreitet. Namenspatron der Arminia ist Arminius, ein historischer Cherusker-Fürst, der bei der Varusschlacht zur Legende wurde. Die verklärte Mythengestalt Hermann der Cherusker wurde wie Siegfried (Xanten, Passau, Richard Wagner usw.) aus dem Nibelungenlied in Germania eine nationalsoziale Mythen- und Symbolfigur. Wer einen Blick hinter die germanische Kulisse werfen will, die u. a. von Anstreicher Adolf Hitler gefälscht wurde, sollte "Die Göttin im Federkleid" von Luisa Francia lesen, die wie ich und mein strebsamer Schulkamerad H. J. im Landkreis Ebersberg aufgewachsen ist.  Der diente nicht nur der Jungen Union, sondern vertiefte - Arminia und Kloster Schäftlarn sei Dank - seine betriebswirtschaftlich Erkenntnisse u. a. im Fürstentum Liechtenstein und Kärnten (Hypo Group Alpe Adria) als Präsident bei der Jungen Alpenregion. "Der irdene Krug - im Fall Hollerith ist es eine grün-gold-weiße Arminia-Flasche - geht solange zum Holler-Brunnen, bis er bricht", heißt ein allgermanisches Sprichwort, das "Lateiner" Hollerith falsch interpretierte, jedenfalls wurde der Anzinger Musterschüler im Jahr 2007 vom Amtsgericht Altötting zu einer 1jährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, da dem EX-Bundestagsabgeordneten nachgewiesen werden konnte, das er die Anzeigeneinnahmen aus Wahlkampfbroschüren in Höhe von etwa 150.000 Euro falsch abgerechnet hatte. Die CSU musste deshalb rund 88.000 Euro Strafe zahlen, die jetzt in der BayernLB fehlen und der Vorbestrafte seine politische Karriere im Wahlkreis Altötting beenden. Im Zentrum der Alten Göttin befindet sich eine 8-eckigen Gnadenkapelle auf  einer Keltenschanze, die ans Hotel zur Post von Gerold Tandler grenzt. Der gebürtige Sudetendeutsche (12. August 1936/ Reichenberg) war ein "Ziehkind" von Franz Josef Strauß ( 6. 9. 1915), der dem "Boehmischen" optisch sehr ähnlich sah. Eine genetische Vaterschaft ist möglich, andererseits gibt es zwischen Hund und Herr(in) oft verblüffende Parallelen, wie z. B. eine schmutzige "Weiße Weste". Nach dem "unerhofften" Tod von MP-Ziehvater Franz Josef Strauß (Tag der Deutschen Einheit 1988) wechselte Wirtschaft- und Verkehrsminister Gerold Tandler im Kabinett Streibl  ins Amt des Bayerischen Staatsministers der Finanzen. Bald darauf musste der "Stiefziehsohn" der  Zwicknagl, die am 22. Juni 1984 auf dem Weg zur Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth einen tödlichen Autounfall hatte, wegen der Zwick-Affäre seinen Dienstposten aufgeben. Zum Trost (Abfindung) bekam Amigo Tandler einen Vorstandsmitgliedsposten bei der Linde AG. "Böse Zungen" behaupten, dass der "Bäderkönig" dem Tandler 1976 die Hypothek für das denkmalgeschützte A-Posthotel gespendet haben soll, das im Gegensatz zum Anzinger Geisterhaus, nicht abgerissen, sondern mit bayerischen Steuergeldern aufwendig renoviert wurde. Die Gästeliste der Altöttinger Nobelherberge ist fast so exklusive wie eine Privataudienz bei der "Schwarzen Madonna", die die Herzen der boehmischen Könige auf die Goldwaage legt.
Die Herkunft der Wittelsbacher liegt wie der Untergang von Märchenkönig Ludwig im Lindwürmsee (Starnberger) im Dunkeln. Der Rätselhafte, der sich und anderen immer ein Rätsel bleiben wollte, wurde nach seinem Leichenzug durch München am 19. Juni 1886 in der Michaelskirche beigesetzt und das Herz einen Tag nach Maria Himmelfahrt1886 in die Altöttinger Gnadenkapelle verbracht. Der Legende nach führen die Wurzeln der WittelsbacherInnen auf Karl den Großen bzw. die Trojaner zurück, die im Window-Zeitalter zur Plage geworden sind. Eine glaubhalfte (?) These besagt, dass das bayerische Herrschergeschlecht von den Luitpoldinger abstammt, benannt nach einem Marktgrafen (heute LIDL, ALDI, REWE usw.) namens Luitpold von Bayern, der - und jetzt wird's boehmisch - nicht in Freysinga sondern in Pressburg (Bratislava) geboren ist. Die Zugehörigkeit des Markgrafen von Karantanien und Oberpannonien zum altbayerischen Geschlecht der Huosi (Hausmaninger) ist in der Forschung umstritten, eine Verwandtschaft mit den Karolingern wahrscheinlich. Von den karolingischen Kaisern wurde er mit Aufgaben in Mähren und der Abwehr der Hunnen  betraut. Attilas Nachkommen waren einst für die Ahnherren der "Kreuzritter" das, was die Taliban für jene deutschen US-Söldner sind, die am Hindukusch das germanische Vaterland "verteidigen".
Die Hunnen (Magyaren) werden als zentralasiatisches Reitervolk mit nomadischer bzw. halbnomadischer Lebensweise definiert. Mähre (althochdeutsch: meriha) ist ein weibliches Pferd (Stute). Nach einem eleganten Merowinger-Eisprung über ein christliches Hindernis, landen wir bei der Ahnmutter aller boehmischen Amazonen: Libuše, die Gründerin von Prag und Urquelle aller bavarischen Wahrsagerinnen (Sinti, Roma, Gitanes, Zigeuner usw.) wie z. B. die Mühl Lisl. Die kam dort zur Welt, wo die Agnes Bernauer begraben wurde. Die vermeintliche Augsburrger  Baderstochter, die sich historisch gesehen einen Herzogssohn angelte, wurde am 12. Oktober 1435 bei Straubing in der Donau ertränkt, da sie wie viele "Hexen" den Wittelsbachern ihre Mitgift nicht freiwillig überlassen wollte.
Der Begriff "Au" und "Ried" (Reet) bezeichnet einen "feuchten" moosigen Wiesengrund. Bernried ist u. a. eine Gemeinde im Norden des Landkreises Deggendorf. Auf dem Gemeindegebiet liegt nicht das Buchheim-Museum sondern das Schloss Egg, welches im 12. Jahrhundert im Tal des Perlbachs (Regen-Zufluss) als Wasserburg angelegt wurde. Schloss Egg wurde erstmals im Jahr 1103 als Sitz des Thiemo de Ekke erwähnt. Die Egger dienten zunächst den Grafen von Bogen (Agnes von Straubing) und nach deren Aussterben 1242 den bayerischen Wittelsbacher Herzögen. 1403 kam Egg an die Fraunberger, welche über die Grafschaft Haag (Wappen: weiße Mähre) herrschten. 1427 verkauften die Frauenberger das Schloss für 8000 ungarische Golddukaten an Herzog Heinrich den Reichen. Der bavarische Wittelsbacher-Hunne verpachtete die "Perle" an reiche Gefolgsleute. 1752 wurde das Schloss der Perlnauerin von Freiherrn Josef von Armannsberg erworben. Dessen Nachfahre, Graf Joseph Ludwig von Armansperg ließ die Burg um 1840 für 84.000 Gulden romantisieren und verbrachte seinen Lebensabend dort. Am 12. Oktober 1810 (385 Todestag der Bernauer Hexe") läuteten für den Großvater des Märchenkönigs, Ludwig I. in der bayerischen Landeshauptstadt die Hochzeitsglocken. Bei der Prinzenhochzeit in der Münchner Residenz wurde die Braut Therese von Sachsen-Hildburghausen von starken Zahnschmerzen geplagt. Zum Gedenken an das fürchterliche Kopfweh feiert man(n) seither auf der gleichnamigen Theresienwiese das Oktoberfest. Die Ehe der sächsischen Bavaria stand unter einem unglücklichen Stern. Dem Großvater von Ludwig II, der die "Wasserprobe" im Würmsee nicht überlebte, wurden, damit seine "hellenische" Leidenschaft nicht ans Tegeslicht kam, unzählige Affären mit "Schönen Münchnerinnen" angedichtet u. a. mit Lola Montez, die den homophilen Liebhaber vom Thron stürzte. 
Ob Graf  Joseph Ludwig von Armansperg zur Prinzenhochzeit geladen war, kann ich nicht sagen, ich weiß nur aus der A-Chronik, dass der Edelsitz Anzing  anno 1585 durch eine Eheschließung mit Sarah von Sunderndorf an die Herren von Armannsperg kam, die ihre Mitgift im Jahr 1638 an den Münchner Kaufherrn Leonhard Höger verscherbelten. Im Heiligen Jahr 1675  wurde dem Münchner Ratsherrn Benedikt Höger in Rom die Katakombenheilige Munditia (Matrone für alleinstehende Frauen) als "Gottesgeschenk" für die dienstälteste Kirche Münchens übergeben. Am 5. September 1677 (39 Jahre nach dem Erwerb der Sunderndorfer-Armannsperger Güter) wurde der Fluch mit barocker Festlichkeit nach St. Peter übertragen: Sei gegrüsst von deutscher Erden, sei gegrüsst vom Bayernland, wo der Innstrom wäscht die Gärten, gießet aus sein Schaum und Sand, wo die Isar küsst die Wiesewie zu einem Liebespfand, München zur Hauptstadt tut erkiesen, so da weit und breit bekannt. Da der Kriegsgott umherwütet mit sei´m Lärmen und Geschrei, all´s mit Zittern nun erschüttet, Acker, Wiesen und Gebräu. Deutschland er mit Blut anstreichet, Pinsel nun wird ihm das Schwert. Die schön Farb ihm ganz entweichet. Weh, ach weh, der deutschen Herd.
Das Gedicht hätte aus der Feder meines bürokratischen Großvaters Friedrich Gerg (genetische Vater von Franz Haußmann Junior) stammen können, der am Ende der Rauhnächte (Epiphaniasnacht) im Jahre 1854 aus der Unterwelt (Matrix) auftauchte, um sich 46 Jahre später unter mysteriösen Umständen in Anzing ein verfallenes Anwesen zu erwerben:
…vor etlichen 30 Jahren wanderte ein Lokomotivführer, der damals die Strecke München-Simbach befuhr, zu nächtlicher Stunde von Markt Schwaben nach Anzing. Ein körperliches Leiden zwang ihn, wider seinen Willen ein Gesuch um Ruhestandsversetzung einzureichen. Untätig dahinzudösen fiel ihm aber gar nicht ein. Er wollte der Menschheit nach besten Kräften weiterhin dienstbar sein. Fast sämtliche bayerische Eisenbahnlinien hatte er befahren und nun hieß es in absehbarer Zeit vom geliebten Dienst Abschied zu nehmen. Da hörte er, dass in Anzing ein nahezu ganz zertrümmertes Anwesen feil sei. Nachts traf er dort ein. Schon das erste Haus des Dorfes sah in seinem herabgekommenen Zustand dem gesuchten Anwesen gleich: schadhaftes Dach, ruinöses Mauerwerk, verfallene Zäune, ein verwilderter Garten, kurz alles in einem unbeschreiblichen Zustand. Sofort tauchte in dem Nachtwandler der Gedanke auf, das Gesuchte gefunden zu haben. Der Mond zeigte nur zu deutlich die Spuren des Verfalls, aber die Lage war schön, das Anwesen idyllisch an eine kleine Erhebung hingeklebt. Immer wieder versuchte der Kaufliebhaber das vergatterte Anwesen näher zu betrachten und als endlich frühmorgens in einer nahe gelegenen Wirtschaft Licht gemacht wurde und ein dienstbarer Geist die Morgensuppe an den Herd stellte, trat unser Besucher ein, um sich von der Nachtfrische zu erholen und neue Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln. Seine Vermutung, dass das erste Haus das gesuchte Anwesen sei, bestätigte sich. Nachdem der geforderte Preis nicht allzu hoch war, wurde der Handel bald abgeschlossen. Ein Eisenbahnwagon voll Werkzeug und Materialien, die sich der Käufer so nach und nach erworben hatte, sollte dazu dienen, das dem Verfall nahe fast 200 Jahre alte Haus instand zu setzen. Der Käufer war Herr Friedrich Gerg, Lokomotivführer aus Simbach. Geboren am 6. Januar 1854 zu München-Sendling als Sohn eines Wagnermeisters, war er das 11te lebende Kind und wurde in seiner Jugendzeit schlecht und recht war, erzogen. Gern rühmt er sich heute noch, dass sein Vater eine fühlbare Handschrift führte und auch seine Freigiebigkeit mit derartigen Erziehungsmitteln nichts zu wünschen übrig ließ. Bei einer solchen Kinderzahl muss aber auch Zucht und Ordnung stramm sein, sollten die 11 Sprösslinge taugliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden und später den Anforderungen des Lebens gewachsen sein… 
Oberbayerische Heimatblätter
17. Dezember 1929
Ein heimatlicher Komponist von M. Angerer aus Anzing 


Eigentlich müsste die Sackgasse, die in mein verlorenes Erbgut führt, "Boulevard-Anka-Haussmann" heißen, da die slawisch-boehmische Schwiegertochter des kinderlosen Junggesellen Friedrich Gerg das vermaledeite Anwesen schon nach der Beerdigung ihrer Schwiegermutter Cäcilie Gerg eheliche Haußmann verscherbelt hätte, wenn ja wenn der ihr angetraute Alleinerbe damit einverstanden gewesen wäre. "Des Anwesen, an dem i mit Leib und Seele häng, verkauf' i nuar üba mei Leich", widersprach der frisch gebackene Ehemann, der die Pflege der schwerkranken Mutter (Darmkrebs) seiner Zweitfrau überlassen hatte. Die wurde von der sterbenskranken Patientin nicht mit offenen Armen empfangen, denn die Hausherrin, machte kein Geheimnis daraus, dass die dahergelaufene, unstandesgemäße Ehebrecherin nur über ihre Leich' ins Haus kommen würde. Aus diesem Grund musste Anka Haußmann geb. Popp ihre "Flitterwochen" im Waschhaus verbringen, das der Bräutigam eigenhändig zu einem "Gästezimmer" umgebaut hatte. Es fehlte der Braut an nichts: Fließendes Kaltwasser, ein Waschkessel, ein Wamslerkochherd, ein eingebauter Holztisch, ein Stuhl, eine Zinkbadewanne sowie genügend Platz für ein klappbares Feldbett. Vor dem Waschhausfenster versperrte ein Hollerbusch die Sicht auf's "Stille Örtchen" (bayerisch: Abort)  das sich die "Fremde" mit den anderen Geisterhausbewohnern teilen durfte. Acht Monate nach der "unvergesslichen" Hochzeitsnacht läutete für Schwiegermutter Cilli (**16. April 1954) die Sterbeglocke. Am nächsten Morgen begleitete ein Trauerzug ihren Leichnam in die Hoeger-Schlosskapelle. Dem Sarg folgten die nächsten Angehörigen u. a. die "Windische", die kein Kopftuch, sondern einen flotten schwarzen Hut trug. "Jesus der für uns Blut geschwitzt hat - erbarme dich unser - schau wia se de Madam" aus'a putzt hod - Jesus, der für uns gegeißelt worden ist - erbarme dich  unser - ich hob g'heard, dass dera ihr ersta Mo a KZler war - Jesus der für uns das schwere Kreuz getragen hat - erbarme dich unser - vielleicht ist de am End' seiba a Jud - Jesus, der für uns gekreuzig wurde - erlöse uns. Die Reliquien der Cäcilia Haußmann geb. Gerg  (25. Februar 1878) verblieben bis zu unserer Haushaltsauflösung (1973) im Grab von Onkel "Fritz" (**25. 1. 1932), der, vom Wetterwind geschützt, hinter der Sakristei der Wallfahrtskirche "Maria Geburt" auf das "Jüngste Gericht" wartete. Nur wenn der boehmische Ostwind über das Sempter Moos wehte, drehte sich der unheilige Friedrich Gerg im Grab um und begann lautstark zu rebellieren: Es riecht in meinem Sarg nach Pech und Schwefel. Soll i oder soll i net zum Scheiß'n gehn? Freili soll i. freili muaß i. Wenn die Lust erwacht beim Jägersmann - tralalla schrum schrum...

Samstag, 27. März 2010

SELBSTHEILUNG


Ich muss mich tot(h)lachen, kaum ist mein VETO-Blogger  im world-wide-web veröffentlicht, bietet mir google Selbstheilungskräfte zum Niedrigpreis im Anzinger 2-Sterne-Hotel "Zum Kirchenwirt" (Anzing) mit Anwälten für Erbrecht, sowie - und das ist der absolute Hexenhammer - eine 7monatige Engelheilerin-Fernausbildung mit Einweihung und Zertifikat an. "Zufall ist das Pseudonym der Göttin im Federkleid", höre ich Luisa Francia sagen, die mir am 13. Sabbat in den Ide(e)n meines Geburtsmonats März  eine Pilgerreise zum Kailash, zauberhafte Käfer, diverse neolithische Urmütter, ihren Lieblingsschal aus Kashmir sowie einige Viren mit auf dem Weg gab, die mich seit Mitte März davon abhalten dem Freistaat zu dienen. "Bist du narrisch - haddschi - deine kostbare Essenz - schnief - dem Vaterland zu opfern", husten die Plagegeister pausenlos und lassen mir sogar in der Nacht keine Ruh'. Den Symptomen nach passioniere (leide) ich in der Fastenzeit an der chronischen Ebersberger Schweinegrippe, die mein schamanisches Immunsystem und spirituelles Abwehrsystem gegen scheinheilige Priester im Frauengewand stärkt. So wie die Feuerwehr den Katastropheneinsatz übt, probt mein Gehirn im Zusammenspiel mit den Organen den Ernstfall. Wie Krankheit in Deutschland sprachlich definiert wird, offenbart ein gezielter Doppelklick auf die Gesundheitsprämie in Anlehnung an das liberale Wort Kopfpauschale, das beim derzeitigen Ohrensausen wie Kopfgeld klingt? KGJ (Kopfgeldjäger) sind keine STASI- oder KGB-Agenten sondern Spürhunde, die Kriminelle aufspüren, um sie an Justitia (Dike, Nemesis) auszuliefern.  Der  römischen Göttin für Gerechtigkeit und des Rechtswesens, die noch immer für die deutsche Rechtsprechung wurden wie vor einer Hinrichtung beide Augen verbunden, damit sie nicht immer beide Objektive (Pupillen) zudrücken muss, wenn korrupte Vorstandsvorsitzende, die Millionen unterschlagen haben, mit einem blauen Auge davonkommen. Die geflügelte  Dike von Samothrake verlor daraufhin ihren Leumund (Reputation) und wie der "allgermanische" Hellseher Mimir ihr Gesicht. Kopf und Arme der hel(l)enischen Seelenwägerin sind veschwunden, der Torso der Walküre wird im Louvre zur Schau gestellt.

Im römischen Weltreich übernahm "Aujustus" die Rolle der Aujustizia, nach welcher der "August" (Tierkreiswechsel Löwe/Jungfrau) benannt ist. Der Sichelmonat August ist nach Pontifex Maximus Kaiser Augustus (*23. September 63) benannt, Der Großneffe und Haupterbe Gaius Iulius Caesars spielt bei den Oberammergauer Passionsspielen 2010 (Premiere: 15. Mai) keine tragende Rolle: Derzeit sind ausreichend Karten mit Übernachtung (z. B. in Ettal) erhältlich. Passionsspielkarten ohne lukrative Übernachtung im Heizungskeller sind momentan leider vergriffen (www.passionsspiele2010.de).
 Wer das Ettaler Relativitätsprinzip noch immer nicht versteht, soll sich unbedingt eine Eintrittskarte für 2020 reservieren, um in 10 Jahren  innerhalb von 6 Stunden (14:30 - 17:00 sowie 20:00 - 22:30) die letzten 120 Stunden von Jesus zu erleben nach der Maxime: Um seine "göttliche" Alleinherrschaft in alle "Ewigkeit" zu manifestieren, lässt Augustus Tiberius Messia Chištar (Erlöserin, Ablöserin, Drohnfolgerin), die der Paraklet (Heilige Geist) nicht mit  "Sphinx" Kleopatra von Alexandria sondern bei der  Heiligen Hochzeit mit Hohepriesterin  Inanna selbdritt von Galiläa (hebräisch: Kreis der Heiden) gezeuste hatte, bei den alljährlichen Ost-Tara-Passionsspielen an den Weltenbaum (Baum des Lebens) von Jerusalem nageln. Biblischer Hinrichtungsort ist der  Kalivarienberg (Golgota). Golgota heißt in der hebräischen (abrahmäischen) Schöpfungssprache "Ort des Schädels" (Skull & Bones). Unter Totenkopf-Symbol der Yale-Studentenverbindung steht die geheimnisvolle Zahl 322 (Quersumme 7) als "Pseudonym" für die Frühjahrstagundnachtgleiche (Ostara). In der S+B-Gruft befindet sich der Schädel des Geronimo. Geronimo, welcher in seiner indianischen Muttersprache Goyaałé (der Gähnende) hieß war ein Schamane, der nach seinem Ableben den Vater von George H. W. Bush  auf die Schnapsidee (Feuerwasser) brachte, sein Grab zu schänden, ohne , wie es sich beim Voodoo  gehört, Loa Maman Brigitte und deren Gemahl  Baron Samedi um Erlaubnis zu bitten. Vor seinem Tod soll der Geist des "Gähnenden" (Lebensmüden) die Silben "ho a le a" (ich warte) ausgesprochen haben. "Gali-le-a" (galil ha-gojim) heißt in der biblischen Sprache jener Patriarchen, die am Lebensbaum des Brahmanen Abraham hängen, Bezirk (Kreis, Zirkel) der Heiden (Indianerreservat). Gala wie Galaxie ist die hel(l)enische Milch und Galilä das Land, in dem einst Milch (gala) und Honig (griechisch: meli) von den güldenen Ölbäumen (griechisch: elia wie Prophet Elias) tropften. Galatoi (die edlen) nannten die (Hel(l)enen (Helia = griechische Sonne) jene bavarischen UreinwohnerInnen, die z. B. Alpenvorland (Gauting, Deining, Manching, Grafing usw.) geheimnisvolle Viereckschanzen (steinzeitlicher Ingenieurbau) Hügelgräber konstruierten. Ob in den Keltenschanzen  "Wiesenhofenten" (Wisent/Bisons) gemolken wurden, kann ich nicht sagen, ich weiß nur dass die "Büffelkalbfrau" auf die Nachkommen von Buffalo Bill nicht gut zu sprechen ist. 1871 entwickelten Gerber in Großbritannien und Deutschland ein neues Verfahren, um Büffelleder für Schuhsohlen und Antriebsriemen für Maschinen verwenden zu können. Nach dem Deutsch-Französischer Krieg von 1870/71 rüsteten alle europäische Staaten ihre "Bauernarmee" mit Soldatenstiefeln aus dem Lederhaut jener 60 Millionen Bisons aus, die im Indianerland sinnlos masskriert wurden. "Go a le a" - Schamane Goyaale (**17. Februar 1909), musste nicht lange warten, bis die EU-Soldaten im Weltkrieg durch' eigene Blut stiefeln mussten:
Ich habe oft um Frieden gebeten, aber Ärger kam immer von den Agenten und Dolmetschern. Ich habe nie Unrecht ohne Grund getan, und wenn ihr von Unrecht redet, oder auch nur an Unrecht denkt, so tätet ihr besser daran, an das Unrecht zu denken, das ihr dem Roten Manne zugefügt habt, und das tief und weit wie ein Ozean ist, durch den niemand mehr waten kann, ohne darin zu ertrinken. Mein Unrecht dagegen ist wie ein kleiner ausgetrockneter Bachlauf, den habgierige Weiße mit den Tränen meines Volkes gefüllt haben. Ich habe dieselben Weißen diese Tränen austrinken lassen, bis auf den letzten Tropfen, so dass ich wieder auf den Bach gehen kann, ohne meine Mokassins mit Unrecht zu nässen. Sagt mir, was daran Unrechtes ist! Ihr sagt selbst, dass ein Mensch, der einen anderen tötet, getötet werden muss. Seht, wie zahlreich der Rote Mann war, bevor ihr kamt, und seht, wieviele Rote Menschen ihr getötet habt. So dürft ihr nach eurem eigenen Gesetz heute nicht hier stehen, sondern müsstet alle tot sein, wenn Euer Gesetz wahrhaftig wäre!“
http://de.wikipedia.org/wiki/Geronimo

Auch in meiner "Heimatgemeinde" Anzing-Neufarn, am Rande des Ebersberger Forstes, die 2012 ihr 12jähriges - Verzeihung - 1200jähriges Gründungsjubiläum feiert, gab es im Weltkrieg zahlreiche Gefallene, die auf das Konto von Bülleldämon Yama (yama: arabisch: Mama) gehen. Meine slawische "Großyama" die zahlreiche "Vikinger" hörnte, gab mir den Doppelvornamen SusAnnA (Namenstag 11. August), meine bavarische Hollerkreisch (jüdisch: Patin) aus Percha/Kempfenhausen die Nachnamen Rosalie Haußmann. Durch einen kleinen Runenzauber verwandle ich meinen Zweitnamen in Rosa-le-a (ro-a-le-a). Der hebräische Name Le'ah leitet sich vermutlich von "ermüdet, abgekämpft" (die.  die immer gähnt) ab und heißt soviel wie "die sich vergeblich Bemühende" (trifft z. B. auf meine Arbeit im Öffentlichen Dienst zu) oder die Ermüdete (vergebliche Liebesmüh' macht mich krank). Alternativ bedeutete der Name "Le a" auf Assyrisch vermutlich Herrscherin, Herrin oder Wildkuh (Büffeldämon usw.). Sus ist keine "Q" sondern eine römische Wildsau und Shushan heißt in der semitischen (sumerischen) Sprache nicht Kuhstall sondern "Lilie" aber auch Rose (Hagebutte, Granatapfel). Lilien hängen am Lebensbaum der Lilith, Die Bourbonenlilie (Lilie (Heraldik)  ziert zusammen mit einem verkohlten Löwen das Wappen der YAnzinger, mit denen die vogelfreien Hausmänner noch mehrere Rechnungen offen haben...